Eldena, 19. Februar 2019

Wenn Du nicht entscheidest, entscheiden andere: 10 Gründe, warum Du in die Kommunalpolitik gehen solltest

In einer Stammtischrunde in Eldena konnten interessierte Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen zu den Kommunalwahlen an die Maika Friemann-Jennert, MdL richten, die selbst auch Mitglied der Stadtvertretung Ludwigslust und des Kreistages LUP ist. Zuvor hatte Bürgermeister Oliver Kann die Gäste begrüßt, Zahlen und Fakten über die Gemeinde genannt, um die Gespräche an den Tischen mit Diskussionsstoff auszustatten. Die CDU-Landtagsabgeordnete Friemann-Jennert nahm den Faden auf und begründete, warum Kommunalpolitik so spannend ist und aktiv zur Demokratie beiträgt. Insbesondere wenn die eigene Position große Mehrheit findet. 10 Thesen, die dann an den Tischen vertieft wurden. Fragen gab es denn auch viele und die gingen durchaus über die Gemeindegrenzen hinweg.

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Grabow, 31. Januar 2019

Für heute stand ein Treffen mit der Bürgermeisterin, Kathleen Bartels, in Grabow auf meiner Agenda.
Unsere gemeinsamen Themen drehten sich um die Entwicklung des Städtedreiecks – insbesondere aber auch um die medizinische Versorgung des ländlichen Raumes, bezahlbares Wohnen im Städtedreieck und um erreichbare Angebote für alle Generationen.
Ludwigslust hatte sich als erstes dafür ausgesprochen einen Verein Städteverbund A14 als institutionelle Fortführung der bestehenden Kooperation der Städte Ludwigslust, Grabow und Neustadt-Glewe fortzuführen. Diese Debatte steht in Grabow und Neustadt-Glewe noch aus.
Die Region als attraktiven, zukunftsweisenden Wirtschaftsraum an der Entwicklungsachse A14 und in der Metropolregion zu etablieren und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Städte auch für sich zu sichern, machten wir beide trotz unterschiedlicher Couleur schnell als gemeinsamen Ansatz aus.

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Niendorf/Rögnitz, 30. Januar 2019                                                              Bild könnte enthalten: Text

Zum dritten Mal bereits war die Hütte voll in Niendorf/Rögnitz. Eingeladen hatte der CDU Dömitz/Malliß. Zu der Podiumsdiskussion war auch die CDU-Kreistagsfraktion angerückt. 
Neben dem pointierten Vortrag von Gregor Beyer, Forum Natur Brandenburg und der Sichtweise des Landwirtschaftsministeriums nahmen auch die Landtagsabgeordnete Beate Schlupp und der stellvertretende Präsident des Bauernverbandes Dr. Manfred Leberecht Stellung zum Thema. 
Eindrucksvoll schilderten Schäfer von ihren Verlusten durch Wölfe und formulierten Forderungen, wie zum Beispiel die Beauftragung eines weiteren Institutes, um Wolfsrisse schneller als solche identifizieren zu können.
Am Ende stand die Frage, was geht eigentlich? 
Zufriedenstellend ist die Situation bei Weitem nicht, das wurde an einigen Beispielen deutlich, wo Theorie und Praxis weit auseinander liegen. Die Rede ging bis zu den gleichwertigen Lebensverhältnissen, der im ländlichen Raum durch die inzwischen doch weite Verbreitung des Wolfes in Frage gestellt wurde. Eine weitere Veranstaltung zur Thematik steht schon auf der Agenda.

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Eldena, 29. Januar 2019

Heute besuchte ich die Tagespflegeeinrichtung Vitalis in Eldena. Seit anderthalb Jahren gibt es diese Tagespflege inzwischen. Dass auch hier der demografische Wandel seine Wirkung zeigt, stellte sich schnell heraus. Mit der guten Lage mitten im Dorf ist die Einrichtung derzeit voll ausgelastet. Vier Fachkräfte, zwei Betreuungshelfer, drei Kraftfahrer und eine Köchin sind hier beschäftigt.
Im Gespräch mit der Einrichtungsleitung und mit den Tagesgästen, die aus dem Umkreis von bis zu 25 km kommen, erhielt ich viele Eindrücke darüber, wie sich der Tagesablauf in der Einrichtung vollzieht. Von den Besucherinnen und Besuchern der Einrichtung kam einige Male „Ich bin gerne hier“. Ein gutes Zeichen dafür, dass sie sich hier wohl fühlen. 
Gute Pflege bedeutet Zuwendung. Die benötigt Zeit und genügend Personal, daher ist es auch gut, dass das Land das Schulgeld im Pflegebereich im letzten Jahr abgeschafft hat.
Und da es künftig immer mehr Pflegebedürftige geben wird, müssen sich Arbeitsalltag und die Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte spürbar verbessern. Es zu begrüßen, dass die Bundesregierung mehr Menschen für die Pflege begeistern will und die Konzertierte Aktion Pflege startete.

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Ludwigslust, 27. Januar 2019  

Natascha Wodin las in Ludwigslust aus ihrem Buch „Sie kam aus Mariupol“.

Die Mutter von Natascha Wodin sagte diesen Satz immer wieder. „Wenn du gesehen hättest, was ich gesehen habe.“ Doch was sie damit meinte, nahm sie mit ins Grab.

In dem Buch geht sie dem Leben ihrer ukrainischen Mutter nach, die aus Mariupol stammt und 1943 als „Ostarbeiterin“ nach Deutschland verschleppt wurde. Als Natascha Wodins Mutter sich 1956 das Leben nahm, war die Tochter zehn Jahre alt. „Woher kam die Mutter, was hatte sie erlebt? Natascha Wodin ging auf Spurensuche. Erst Jahrzehnte später öffnete sich die Blackbox ihrer Herkunft. Natascha Wodins Geschichte ist ein Beispiel für viele Familien, deren Schicksale durch Kriege und Diktaturen geprägt wurden.

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